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Warum die Männerstudie von der Kritik so gefeiert wird

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Warum die Männerstudie von der Kritik so gefeiert wird

Sieben Golden-Globe-Nominierungen holte „Power of the Dog“ mit Benedict Cumberbatch. Warum der Film zurecht gefeiert wird.

Sieben Nominierungen, darunter als bestes Drama, für Regisseurin Jane Campion (66) und für Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch (45): „The Power of the Dog“ ist neben „Belfast“ von Kenneth Branagh (61) der große Gewinner bei den Nominierungen für den Golden Globe, die am Montag bekannt gegeben wurden. Doch was macht den Spätwestern, der seit dem 1. Dezember 2021 auf Netflix verfügbar ist, so preiswürdig?

„The Power of the Dog“ ist in erster Linie eine intensive Charakterstudie einer ambivalenten bis fragwürdigen Hauptfigur. Benedict Cumberbatch spielt den Rancher Phil Burbank, der in den 1920er-Jahren die Frau seines Bruders als Gefahr für den Männerbund auf seiner Ranch sieht und sie deshalb durch Mobbing vertreiben will.

Differenzierte Studie über toxische Männlichkeit

Wenige Filme haben in den letzten Jahren das inflationär gebrauchte Schlagwort „toxische Männlichkeit“ so intelligent und ausgewogen behandelt wie „The Power of the Dog“. Phil Burbank wird als Frauenhasser porträtiert, der sich über „verweichlichte“ Männer wie seinen Bruder und den Sohn dessen neuer Frau lustig macht. Er träumt von den guten alten Zeiten des Wilden Westens, als Männer noch richtige Männer waren. Er ist stolz darauf, sich nicht zu waschen, eine gefährliche Wunde ignoriert er.

Hinter der verzweifelt aufrechterhaltenen Fassade lassen Cumberbatch und Campion aber auch einen verunsicherten Mann erkennen, der seine homosexuellen Neigungen unterdrückt und Angst hat, die enge Bindung an seinen Bruder zu verlieren.

Handwerklich und schauspielerisch auf hohem Niveau

„The Power of the Dog“ ist nicht nur wegen seines zeitgenössisch relevanten Themas ein Kritikerliebling. Auch handwerklich bringt er alles mit, was ein Film haben muss, um bei den großen Filmpreisen abzuräumen. Ausstattung und Kostüme erwecken eine vergangene Epoche zum Leben, das kommt bei einschlägigen Jurys immer gut an.

Jane Campions Regie und ihr Drehbuch nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Savage aus dem Jahr 1967 verbinden den identitätspolitischen Subtext mit einer raffinierten Story, die immer mehr Spannung und Verhängnis aufkommen lässt. Zu der schwülen Stimmung trägt auch die unkonventionelle, globe-nominierte Musik von Radiohead-Gitarrist Jonny Greenwood (50) bei.

Und nicht zuletzt überzeugen die Schauspieler, die allesamt noch keine großen Preise als Filmdarsteller gewonnen haben und jetzt „dran wären“. Für Benedict Cumberbatch ist es die zweite Nominierung für einen Golden Globe in der Filmkategorie nach „The Imitation Game“. Kirsten Dunst (39), die Cumberbatchs alkoholabhängige Schwägerin spielt, war noch nie für einen Oscar nominiert. Ein Golden Globe oder ein Academy Award wäre eine Würdigung für die gesamte Karriere des ehemaligen Kinderstars.

Ein Kindersteller, der jetzt den Sprung ins Erwachsenenlager geschafft hat, ist Kodi Smit-McPhee (25). Als linkischer, nerdiger Sohn von Kirsten Dunst stiehlt er allen die Show. Er und Dunst sind, Stand jetzt, in ihren Nebendarstellerkategorien die größten Favoriten für Golden Globe und Oscar.

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