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„Make-up ist nicht ‚One size fits all'“

„Make-up ist nicht ‚One size fits all'“, Details wollten wir unter der Überschrift „Make-up ist nicht ‚One size fits all'“ für Sie, liebe Leserinnen und Leser, mitteilen. Details zu unseren News mit dem Titel „Make-up ist nicht ‚One size fits all'“ finden Sie in unserem Artikel..

 

„Make-up ist nicht ‚One size fits all'“

Nikki Wolff ist eine der bekanntesten Make-up-Artists und arbeitet mit Hollywoods bekanntesten Stars. Im Interview mit BRIGITTE verrät sie ihre besten Tipps für ein gelungenes Make-up.

Was Nikki Wolff geschafft hat, muss erst einmal jemand nachmachen: Sie arbeitet nicht nur mit absoluten Top-Promis und hat sich unter dem Alias „nikki_makeup“ in der Beauty-Branche einen Namen gemacht, seit Kurzem bekleidet sie auch den Posten des Global Director of Artistry bei KVD Beauty und wird an kommenden Innovationen und Produkt-Neuheiten maßgeblich beteiligt sein.

Im Gespräch mit BRIGITTE.de verrät sie, wie wir herausfinden können, welcher Look uns am besten steht, und gibt Tipps, wie die Haut auch bei Unreinheiten oder Rötungen frisch und natürlich aussieht. 

Eine perfekte Haut ist keine Grundvoraussetzung für tolle Make-up-Looks

Bekannt geworden ist sie Nikki vor allem durch ihre grafischen Looks. Ein weiteres Kennzeichen ihrer Arbeit: Sie weiß, wie sie den „perfect glow“ kreieren kann. Und, dass eine gesunde und scheinbar perfekte Haut keine Grundvoraussetzung für tolle Make-up-Looks ist.

BRIGITTE: Liebe Nikki, leider haben wir nicht alle eine professionelle Make-up-Artistin wie dich an unserer Seite, die uns schminkt. Wie kann jede Frau für sich herausfinden, welcher Look am besten zu ihr passt?

Nikki Wolff: (lacht) Ich denke, man sollte nicht einfach einen Look nachmachen, den man an jemand anderem gesehen hat.

Sondern?

Sich einfach auf das konzentrieren, womit man sich am besten fühlt! Wenn du weißt, du magst Lippenstift, kannst du mit verschiedenen Produkten und Farbtönen experimentieren. Viele Menschen haben zum Beispiel Schlupflider und glauben, sie hätten nicht genug Platz über den Augen, um aufwendige Make-ups zu schminken. Das ist aber überhaupt nicht der Fall!

Es geht darum, sich eine für sich passende Technik anzueignen.

Wenn du Schlupflider hast, kannst du dich darauf konzentrieren, dicht am Wimpernkranz zu arbeiten. Du musst nicht unbedingt Lidschatten an Stellen auftragen, die für dich nicht funktionieren, nur weil es andere so machen.

Welchen Tipp gibst du, wenn Menschen mit dem Experimentieren Probleme haben? Oft geht es beim Schminken darum, sich wohlzufühlen. Vielleicht fällt ein Ausbruch aus der Komfort-Zone dann nicht so leicht.

Make-up ist nicht ‚One size fits all‘. Es gibt so viele verschiedene Dinge, die einen Look verändern können. Ich ermutige Leute immer, sich auf das zu konzentrieren, was sie an sich selbst am schönsten finden – und dann genau das auch zu betonen.

Und woran erkennst du, wie du das Beste aus dem natürlichen Look einer Person herausholen kannst?

Als Make-up-Artistin hat man dafür einfach ein gutes Gespür (lacht). Mit meinen Looks möchte ich die Schönheit einer Person unterstreichen. Egal, ob sie tolle Wangenknochen, schöne Augen oder volle Lippen hat – ich möchte die besten Eigenschaften hervorheben und in den Mittelpunkt des Make-ups stellen. Ich habe das Gefühl, dass der Look auf diese Weise am stärksten und am schönsten ist.

Oft bekommt man das Gefühl, dass eine gute Haut Grundvoraussetzung für einen tollen Make-up-Look ist. Was empfiehlst du bei Hautunreinheiten oder Rötungen?

Bei unreiner Haut ist die Versuchung oft groß, die Unregelmäßigkeiten mit einer sehr deckenden Foundation zu kaschieren. Für mich sollte die Haut immer frisch und natürlich aussehen – auch, wenn man dadurch Pickel oder Poren sehen kann.

Ich entscheide mich entweder für eine natürliche Grundierung mit einer Foundation, über der ich dann mit einem Concealer bestimmte Bereiche ausbessere. Der neue „Good Apple“-Concealer von KVD Beauty ist ein richtiges Allround-Talent. 

Oder?

Oder ich verwende nur einen Concealer und trage ihn einfach wie eine Foundation auf. Ich glaube, das ist der Schlüssel zu einem haltbaren Make-up: Trag nicht zu viele Produkte übereinander auf. Dadurch macht man sich das natürliche Finish kaputt.

Auf welche Beauty-Trends können wir uns 2022 freuen?

Ich glaube, es wird eine ganze Reihe verschiedener Trends geben: Wir werden viele starke und kreative Looks sehen, besonders solche, die von der Serie Euphoria inspiriert sind. Und ich glaube, dass eine sehr natürliche Haut im Kontrast zu diesen auffälligen Augen-Make-ups stehen wird.

Dabei war die perfekte und strahlende Haut doch lange sehr beliebt.

Vielleicht entfernen wir uns von dieser sehr, sehr strahlenden Haut und bewegen uns hin zu einem wirklich frischen und natürlichen Teint. Ich glaube auch, dass sich die Art und Weise, wie wir unsere Augenbrauen stylen, stark verändern wird. Buschige und volle Augenbrauen waren sehr angesagt. Ich glaube, 2022 werden wir eher definierte Brauen sehen. 

Brigitte

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