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Kennst du diese Klima-Aktivistinnen?

Kennst du diese Klima-Aktivistinnen?, Details wollten wir unter der Überschrift Kennst du diese Klima-Aktivistinnen? für Sie, liebe Leserinnen und Leser, mitteilen. Details zu unseren News mit dem Titel Kennst du diese Klima-Aktivistinnen? finden Sie in unserem Artikel..

 

Kennst du diese Klima-Aktivistinnen?

Klima-Aktivist:innen unterstützen im Kampf um den Klimawandel und sind die Organisator:innen von Bewegungen wie „Fridays for Future“. Wir stellen euch sechs großartige Klimaaktivistinnen vor.

Der Klimawandel betrifft uns alle, denn er ist eine der größten Bedrohungen der Welt. In der Debatte um den Klimawandel ist eins sicher: Wir müssen handeln und unseren Lebensstil so anpassen, dass wir uns und alle weiteren Generationen auf einer wohnbaren Erde befinden können. Um die schlimmsten Konsequenzen zu verhindern, liegt es an uns, die derzeitigen Treibhausgasemissionen zu halbieren. 

Klima-Aktivistinnen wie Greta Thunberg (19) haben sich schon einen Namen gemacht. Sie sind der Politik oft voraus und sprechen laut aus, was die Fakten des Klimawandels betrifft, um ihr Ziel zu erreichen. Wir stellen euch die Klima-Aktivistinnen vor, die ihr unbedingt kennen solltet. 

Die für uns wohl bekanntesten Klima-Aktivistinnen

Greta Thunberg

2018 setzt sich Greta Thunberg (19) drei Wochen vor der Wahl des schwedischen Parlaments mit einem Schild in der Hand vor den Reichstag. Auf dem Schild steht geschrieben „Skolstrejk för klimatet“, übersetzt „Schulstreik für das Klima“. 

Dieses Bild hat Geschichte geschrieben. Greta Thunberg hat es geschafft, die soziale Bewegung „Fridays for Future“ auszulösen, in der junge Menschen auf der ganzen Welt für den Klimaschutz und eine bessere Klimaschutzpolitik demonstrieren. Schon mit acht Jahren stellt sie ihr Leben auf einen nachhaltigen Standard um, ernährt sich vegan, spart Strom und vermeidet Flugreisen. So versucht sie auch ihr privates Umfeld zu überzeugen. Um genug Zeit zu haben, sich auch politisch engagieren zu können, legt sie 2019 nach einer neunjährigen Schulbildung ein Gap-Year ein. 

Greta Thunberg stellt klare Anforderungen an die Politik und nimmt kein Blatt vor den Mund. Besonders von den Erwachsenen fordert sie mehr Einsatz und appelliert auch an diese, die Situation ernster zu nehmen, wenn es darum geht, sich für das Klima einzusetzen. Sie wurde bereits für den Friedensnobelpreis nominiert. 

Nicht nur Greta setzt sich ein: Greta Thunberg hält Demonstrationsschild in der Hand
© Per Grunditz / Shutterstock

Luisa Neubauer

Luisa Neubauer (25) ist vor allem bei uns in Deutschland sehr bekannt. Sie half die „Fridays for Future“-Bewegung in Deutschland zu organisieren und die inhaltlichen Ansätze weiterzuentwickeln. Seit 2017 ist sie Mitglied der Partei „Die Grünen“. Schon in jungen Jahren hat Luisa Neubauer angefangen, sich für die Umwelt einzusetzen und sich für einen weltweiten Kohleausstieg engagiert. Sie arbeitet mit Klimaschutzorganisationen wie 350.org zusammen um sich für die Veränderungen stark zu machen. Damit auch online mehr Menschen erreicht werden können, spricht sie regelmäßig in ihrem Podcast „1,5 Grad“ über die Problematik der globalen Klimakrise. Auch Luisa Neubauer sagt, was sie denkt, denn nur so kommen wir zum Ziel. „Die Klimakrise ist hier, es ist unübersehbar“, sagte sie während einer Demonstration in Hamburg. 

Nicht nur Greta setzt sich ein: Luisa Neubauer mit Mikrofon in der Hand
© ODD ANDERSEN / Getty Images

Kanntet ihr diese vier Klima-Aktivistinnen schon?

Marinel Ubaldo

Ihre persönliche Geschichte berührte Tausende Menschen. Marinel Ubaldo (25) aus den Philippinen ist eine der aktivsten Umweltschützerinnen in ihrem Land. Schon in jungen Jahren war ihr bewusst, was das Klima anrichten kann, denn besonders auf den Philippinen sind Wirbelstürme keine Seltenheit. Als Tochter eines Fischers erlebt sie früh, wie intensiv das Klima Auswirkungen auf das Leben und die Berufe der Menschen haben kann und setzt sich mit den Themen Nachhaltigkeit und Katastrophenvorsorge auseinander. 

Als 2013 der Taifun „Yolanda“ die Philippinen verwüstete, waren unter den mehr als 6.000 Todesopfern auch Freunde und Verwandte von Ubaldo. Matarinao, das Dorf, in dem sie zu der Zeit lebte, wurde komplett durch diese Umweltkatastrophe zerstört. Mit ihren damals 16 Jahren entschied sie sich dann dafür, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und sich auch auf politischer Ebene für das Klima einzusetzen. Ihre Geschichte erzählt sie vor allem, um klar zu machen, dass es bei den Auswirkungen des Klimawandels nicht um Statistiken, sondern um uns Menschen geht. Sie sagt, sie habe den Sinn ihres Lebens entdeckt – der Kampf für den Klimaschutz. Derzeit arbeitet sie bei der Organisation der Local UN Climate Change Conference of Youth (LCOY) in den Philippinen mit und trat bereits als Klimaboschafterin auf. Auch sie arbeitete bereits mit Greta Thunberg zusammen und hielt Reden zum Thema Umweltschutz. 

Oladosu Adenike

Oladosu Adenike (27) ist eine Umweltaktivistin, die sich in Nigeria für Klimagerechtigkeit und -schutz engagiert. Sie selber bezeichnet sich als „Ökofeministin“ und ist Gründerin der Bewegung „I Lead Climate“. Die Bewegung in Nigeria setzt sich für mehr Aufmerksamkeit für die Problematik des Klimawandels und dessen Auswirkungen auf die Konfliktgebiete und amerikanische Gesellschaften ein. Ihrer Aussage nach machen sich zu wenig Jugendliche Gedanken um ihre eigene Zukunft, jedoch ginge es um genau deren Stimmen beim Thema Klimawandel. Auch „Fridays for Future“ hat sie in Nigeria mit organisiert. Sie hielt bereits wichtige Reden zum Thema Klima, so auch beispielsweise auf dem UN-Klimagipfel 2019. Oladosu Adenike wurde von Amnesty International als Botschafterin des Gewissens ausgezeichnet. 

Vanessa Nakate

Nach ihrem Betriebswirtschaftsstudium beschloss Vanessa Nakate (25) aus Uganda, sich aktiv für den Umweltschutz zu engagieren. Sie kam auf die zu der Zeit bereits angestoßene „Fridays for Future“-Bewegung. Dadurch sorgte sie dafür, dass die Bewegung auch in ihrem Land fortgeführt wird und wurde zur ersten „Fridays for Future“-Aktivistin in Uganda. Vanessa Nakate gründete das „Rise up Climate Movement“, das sich das Ziel setzte, die Stimmen von Aktivist:innen aus Afrika zu verstärken. Als Afrikanerin lag es ihr am Herzen, sich innerhalb einer Kampagne zur Rettung des Regenwaldes im Kongo einzusetzen. In Zusammenarbeit mit Greta Thunberg forderte sie mehr Berichterstattungen in den Medien über die Problematik des Klimawandels, um mehr Aufmerksamkeit zu erreichen. 

Isra Hirsi

Als Klima-Aktivistin, Botschafterin für die „Black Lives Matter“ Bewegung und Co-Gründerin des US-Youth Climate Strikes organisierte Isra Hirsi (18) Demonstrationen und leistete Aufklärung zum Thema Klimaschutz in den USA. Seit sie in ihrer High School dem Umweltclub beigetreten war, engagiert sie sich für den Klimaschutz. Besonders fiel ihr im Rahmen ihres Engagements immer wieder auf, wie schwerwiegend Rassismus in der Politik ist und musste Diskriminierung erfahren. Als Woman of Color ist sie daher schon in ihrem jungen Alter ein Vorbild für viele Frauen und Mädchen. 

Quellen: „un.org“, „spiegel.de“, „globalcitizen.org“, „amnesty.de“, „instagram.de“

Weiteres zum Klimawandel könnt ihr hier nachlesen.

mkaBrigitte

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