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Diese Grenze zu setzen, fällt uns fast allen schwer

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Diese Grenze zu setzen, fällt uns fast allen schwer

Sich im Dickicht der menschlichen Beziehungen mit seinen Bedürfnissen abzugrenzen, ist oft nicht leicht. Besonders in einer Hinsicht schaffen wir das oft nicht: bei unserer Zeit.

Um psychisch gesund und mit uns selbst im Reinen zu bleiben, ist es wichtig, dass wir Grenzen setzen. Im Umgang mit anderen müssen wir daher klar sagen, wenn wir uns mit etwas nicht wohlfühlen. Dazu gehören Grenzen im sexuellen Kontext oder auch verbale Grenzen, wenn unser Gegenüber etwa abfällige Worte wählt und uns klein macht. Ein besonders wichtiger Aspekt, bei dem wir klare Linien ziehen müssen, ist unsere Zeit. Und diese Abgrenzung fällt uns oft am schwersten.

Wir allein sind für unsere Zeit verantwortlich

„Niemand auf dieser Erde hat mehr als 24 Stunden am Tag“, erklärt die Therapeutin und Beziehungsexpertin Nedra Glover Tawwab im „mindbodygreen“-Podcast. Wenn jemand in unserem Umfeld unsere zeitliche Abgrenzung nicht respektiert, liegt das – so hart es auch klingen mag – daran, dass wir das zulassen. Das kann die Freundin sein, die immer vollkommen selbstverständlich zu spät kommt, oder der Kollege, der ständig erwartet, dass wir seine Aufgaben übernehmen. Oder schlicht und einfach Energieräuber, mit denen wir nicht (mehr) gern unsere Zeit verbringen.

„Wenn wir Ja sagen, verschenken wir unsere Zeit“, erklärt Tawwab weiter. Das ist nicht zwangsläufig etwas Schlechtes – an liebe Menschen, die es zu schätzen wissen, geben wir schließlich gern etwas von unserer Zeit, indem wir sie mit ihnen verbringen oder etwas für sie tun. Aber damit wir genug Zeit und Energie für die Dinge haben, die uns wichtig sind, müssen wir klare Grenzen im Umgang mit Menschen ziehen, die unsere Zeit nicht ausreichend wertschätzen und uns daher Energie rauben, anstatt uns welche zu schenken.

Wie können wir unsere Zeit besser abgrenzen?

In der Theorie klingt das so einfach, aber wie schaffen wir es im Alltag denn nun, uns deutlicher gegen Menschen und Zeitfresser abzugrenzen, die uns nicht guttun? „Wir müssen sehr bewusst mit der Zeit umgehen, die wir haben“, erklärt Nedra Tawwab.

Das heißt: Sich erst mal sehr genau darüber klar werden, mit wem und mit welchen Dingen wir gerne Zeit verbringen und was wirklich unsere Bedürfnisse sind. Dann sollten wir uns die Frage stellen, welche eher unangenehmen Dinge sich nicht vermeiden lassen. Und basierend auf diesen beiden Kategorien können wir unsere Zeit einteilen. Wenn dann Menschen Zeit von uns einfordern, um sich entweder mit uns zu treffen oder uns um etwas zu bitten, das wir für sie tun sollten, können wir abwägen, wie wertvoll dieser Einsatz von Zeit wirklich für uns ist.

Hier braucht es dann ehrliche und klare Kommunikation. Das mag vielen von uns nicht leichtfallen, schließlich ist es für niemandem schön, einem anderen Menschen zu sagen, dass wir keine Zeit mit ihm verbringen wollen oder ihm diesen Gefallen nicht tun wollen. Aber denk dran: Nein ist ein vollständiger Satz. Und wir haben schließlich alle täglich nur 24 Stunden – lass sie uns so nutzen, dass wir einen Mehrwert für uns und so letztlich auch für andere schaffen.

Verwendete Quellen: mindbodygreen.com

Brigitte

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