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Die „Apotheken Umschau“ wird 66 Jahre alt – und nimmt sich dabei selbst aufs Korn

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Die „Apotheken Umschau“ wird 66 Jahre alt – und nimmt sich dabei selbst aufs Korn

Lange wurde die „Apotheken Umschau“ als „Rentner-Bravo“ verspottet. Nun hat sich die Zeitschrift einen Scherz daraus gemacht und bringt zum Jubiläum tatsächlich eine Spezial-Ausgabe mit diesem Namen heraus. 

Die „Apotheken Umschau“ wird schon seit Jahren als „Rentner Bravo“ verspottet – dabei haben Deutschlands führendes Gesundheitsmagazin und die „Bravo“ doch mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick glauben mag. 

Beide Zeitschriften gingen im Jahr 1956 an den Start und sind jeweils prägend für ihre Generation, klären stets über Tabuthemen auf und haben den digitalen Wandel nicht nur überlebt, sondern sind ihn auch mitgegangen. Gestartet ist das kostenlose Kundenmagazin, das zweimal monatlich in Apotheken ausgehändigt wird, mit einer Auflage von gerade einmal 50.000 Heften. Heute sind das schon beachtliche 7,6 Millionen. Nun gibt es zum 66. Geburtstag der „Apotheken Umschau“ ein zehnseitiges Spezial mit dem Namen „Rentner-Bravo“, das ab Samstag, dem 15. Januar 2022 erhältlich sein wird.

Gesundheitstipps im Stil der Bravo 

Das Cover des in der „Apotheken Umschau“ integrierten Spezials ziert Ärztin, Schauspielerin und „Bravo“-Coverstar Marianne Koch. Sie spricht im Interview über „Mutanfälle“ und Jugend im Alter. Eine „süße“ Foto-Lovestory und Tipps von den Dres. Sommer dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen: Der Urologe Dr. Frank Sommer und die Apothekerin Dr. Sandra Sommer geben in dieser Rubrik Gesundheitstipps, die keine Tabus kennen. Dazu gibt es Star-Reports zu den „Virus-VIPs“ Christian Drosten, Karl Lauterbach und Marylyn Addo. Einzig und allein der Starschnitt fehlt – das könnte sich die „Apotheken Umschau“ vielleicht zum nächsten Jubiläum überlegen. 

Humorvoller Umgang mit dem Spitznamen

Mit der Aktion habe man humorvoll auf den Spitznamen der „Apotheken Umschau“ eingehen wollen, sagt Julia Rotherbl, die gemeinsam mit Dr. Dennis Ballwieser das Blatt leitet. Gleichzeit habe man zeigen wollen, dass „Rentner-Bravo“ aber auch nicht ganz zutrifft. „Gesundheit geht ältere wie jüngere Zielgruppen gleichermaßen an und die ‚Apotheken Umschau‘ möchte für jeden eine Anlaufstelle für leicht verständliche Gesundheitsinformationen bieten: über das Magazin ebenso wie über digitale Inhalte mittels Website, Podcasts, Videos und Social Media“, so Rotherbl in der Pressemitteilung. 

Sprung ins digitale Zeitalter

Denn tatsächlich hat das vermeintliche Rentner-Magazin den Sprung ins digitale Zeitalter mit Bravour gemeistert, was nicht bei allen Publikationen immer Fall war. So startete schon März 2020 der Podcast „Klartext Corona“ oder mit „Siege der Medizin“ der erste medizinhistorische Podcast im deutschsprachigen Raum. Zudem gibt es mit „Frau Doktor, übernehmen Sie!“ und „Ne Dosis Wissen“ zwei Podcasts der Chefredaktion, die sich an alle Mitarbeitende im Gesundheitswesen richten. In den sozialen Medien gibt es Themenwochen zu gesundheitsrelevanten Themen wie Organspende oder Endometriose. 

Und was sagt die „Bravo“ zu der Aktion? Hier kommt tatsächlich auch Digital-Chefredakteurin Yvonne Huckenholz in der „Rentner-Bravo“ im Interview zu Wort und klärt über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Magazine auf. Dass mit 66 Jahren alles besser wird, wusste bereits Udo Jürgens – wir gratulieren recht herzlich zum Geburtstag! 

Quelle: „Apotheken Umschau“

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei stern.de.

yak

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