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5 Dinge, die wir von Frauen in Führungspositionen lernen können

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5 Dinge, die wir von Frauen in Führungspositionen lernen können

Wir snd doch alle längst gleichberechtigt? Fehlanzeige! Warum immer noch so wenig Frauen in Führungspositionen sitzen und was wir uns von denen, die es geschafft haben, abschauen können, lest ihr hier.

Frauen, die im Chefsessel sitzen – oder vielleicht sollten wir lieber Chefinnensessel sagen – sind leider auch im Jahre 2021 noch eine Seltenheit, obwohl es da draußen genug weibliche Personen mit den notwendigen Qualifikationen gibt. Wenn es nicht an fehlenden fachlichen Kompetenzen liegt, woran liegt es dann? Das ist eine gute Frage, die sich eigentlich auf wenige, aber sehr prägnante Punkte herunterbrechen lässt.

Frauen fehlen an der Spitze 

Frauen sind oftmals mehr als gut ausgebildet, haben Bachelor, Master und sogar Doktortitel in der Tasche. Laut einer Umfrage besitzen in Deutschland 24,7 Prozent der Frauen die Allgemeine Hochschulreife, während es bei den Männern etwa 25,9 Prozent sind. Das ist kein gravierender Unterschied. Trotzdem wendet sich das Blatt irgendwann. Die Männer scheinen den Absprung in Sachen Karriere zu schaffen, während Frauen öfter auf der Strecke bleiben.

Kind oder Karriere

Und wann scheiden sich die Wege? Meistens wenn sich Frau die Frage stellt: Möchte ich Kinder? Dann wird daraus nämlich ganz schnell ein „Entweder-Oder“. Nämlich: Möchte ich Kind(er) oder Karriere? Beides ist leider immer noch schwer vereinbar in unserer Gesellschaft. Spätestens, wenn das Kind da ist, muss dann häufig doch die Mama in Elternzeit gehen, weil der Papa mehr verdient. Wo wir beim nächsten Thema wären, der Gender-Pay-Gap. Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch 18 Prozent weniger als Männer, wie eine Studie aus dem Jahre 2020 zeigte. 

Das Patriarchat lässt grüßen

Zudem werden Aufstiegschancen für Frauen geschmälert, weil wir immer noch in patriarchalen Strukturen leben. Das bedeutet schlichtweg: Der begehrte „innere Zirkel“ eines Unternehmens, der besonders in konservativen Einrichtungen zum Großteil aus privilegierten Männern besteht, entscheidet über das Potenzial der Frau aufzusteigen. Und daran scheitert es dann schon. Denn Frauen werden unterbewusst als Führungskräfte gar nicht erst in Erwägung gezogen. Und durch die fehlende Sichtbarkeit, zum Beispiel von einer Frau in einer Managerposition, ergeben sich die besagten Vorstellungsmuster à la „Die Frau ist Sekretärin oder fleißige Projektassistenz, aber Managerin? Das habe ich ja noch nie gesehen“. Sie sind über lange Zeit antrainiert und es erfordert gebündelte Kraft, dagegen anzukämpfen, beispielsweise mit der Frauenquote. 

Was können wir uns von Frauen in Führungspositionen abschauen?

1. Ellenbogen rein, es ist Platz für mehr als eine Frau an der Spitze

Sätze wie „Ich arbeite eigentlich viel lieber mit Männern, Frauen sind so zickig“, bringen die internalisierte Misogynie, was so viel bedeutet wie verinnerlichte Frauenfeindlichkeit auf den Punkt. Sie sind ein Beispiel dafür, dass sich Aussagen von Männern über Frauen auch in unseren Köpfen festsetzen und womöglich zu Glaubenssätzen werden, wie eben „Frauen sind zickig“. Das führt dann wiederum dazu, dass wir uns gegenseitig in den Rücken fallen und Steine in den Weg räumen, statt zusammenzuhalten. Dabei ist es so wichtig, Kontakte aufzubauen und sich zu vernetzen, um dann im Fall der Fälle weiterempfohlen zu werden. Zum Netzwerken gibt es sogar Foren speziell für Frauen, die auch Mentoring-Programme anbieten.

2. Selbstmarketing hat nichts mit anbiedern zu tun 

Mit Selbstzweifel und fehlendem Selbstbewusstsein haben viele Frauen zu kämpfen. Natürlich ist das nicht per sé ein Geschlechterding, aber doch fällt es häufig Frauen schwer, ihre Kompetenzen für sich selbst zu erfassen und diese dann auch nach außen zu tragen. Wenn du nämlich deine Aufgaben super machst, aber niemand weiß, wer dahinter sitzt, vielleicht noch eine andere Person die Lorbeeren einkassiert, bringt dich das in Karrierefragen nicht weiter.

3. Sag, was du willst 

Klar auszudrücken, was man möchte, gilt für fast alle Bereiche im Leben. Deine Karriere ist davon nicht ausgenommen. Findest du eine Gehaltserhöhung für deine jährlich wachsenden Kompetenzen angemessen? Dann musst du das ansprechen. Möchtest du eine andere Position mit mehr Herausforderungen annehmen? Kommuniziere es! Deine Wünsche kann dir niemand von den Lippen ablesen und im Zweifelsfall trittst du auf der Stelle, während die anderen an dir vorbeiziehen.

4. Formuliere deine Ziele 

Mal sind wir ganz happy mit dem, was wir beruflich machen, mal nicht. Das ist vermutlich relativ normal. Trotzdem ist es nie zu spät, neue Wege einzuschlagen. Gerade, wenn du merkst, dass du dich in eine Sackgasse hineinmanövriert hast und nur noch mit einem Richtungswechsel hinauskommst. Dafür ist es wichtig, sich ab und an zu fragen, was die beruflichen Ziele sind: Was möchte ich eigentlich erreichen? Worauf arbeite ich hin? Klare Ziele können ungemein motivieren und bewahren dich davor, irgendwo zu landen, wo du überhaupt nie hin wolltest. 

5. Aller guten Dinge sind 3? 4? 7?

Es ist egal, wie viele Versuche du brauchst, dass zu erreichen, was du möchtest. Der Weg ist oftmals das Ziel und Fehler sind dazu da, um aus ihnen zu lernen. Lass dich nicht zu schnell abwimmeln und lege Durchhaltevermögen an den Tag. Denn dass du Zurückweisung erleidest und vielleicht häufiger ein „Nein“ zu hören bekommst, ist ganz normal und hat nicht unbedingt etwas mit deiner Person oder deinen Kompetenzen zu tun.

Quellen: Eigene Recherche, capital.de, statista.de 

Brigitte

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